Ein süßer Nachmittag und Bloggeburtstag

Anlässlich des Bloggeburtstages meiner Freundin habe ich in meine Trickkiste gegriffen und eines der japanischen Rezepte nachgemacht, die ich sehr gerne mag und die obendrein mit Erdbeeren sind 🙂 Nämlich das Erdbeermilchgelee!

Nachdem ich ein wenig Übung erlangt habe, sieht man vom Dekorieren ab, gelang es mir um einiges besser dieses Mal. Da meine Freundin obendrein sehr gerne Matcha trinkt, dachte ich mir: Warum nicht auch noch eine leckere, selbst „gebrühte“ Schale Matcha dazu?“ Den Matcha wiederum habe ich von meinem besten Freund, abgesehen von meinem festen Freund natürlich 🙂 Den trinke ich grundsätzlich nur zu besonderen Anlässen oder wenn ich weiß, dass ich alle Zeit der Welt habe.

Meine Freundin, der auch der Blog gehört, habe ich in einem Forum mit Japanschwerpunkt kennen gelernt, wo es aber in erster Linie ums Essen ging, vor allem Bentos. Irgendwie hatte sich das so entwickelt und dahinter steckt eine ziemlich lange Geschichte irgendwie, die meine Freundin nur nicht mitbekommen hat! Bis ich es ihr einmal erzählt hatte 😀 Eine Geschichte übers Hin und Wieder, Zweifeln und Hoffnung schöpfen, wenn man es so ausdrücken will. Letztlich bin ich froh, dass sie so ein toller Mensch ist und nicht so schnell aufgibt, und, wenn ich das mal so sagen darf, weiß, wann es sich zu kämpfen lohnt 😉

So oder so, wünsche ich dir, zu deinem Bloggeburtstag, alles, alles Liebe, mach weiter so wie bisher, denn du machst das wirklich ausgezeichnet und ganz toll! Und hier ist mein „Geschenk“ für dich:

Erdbeermilchgelee_Schale-Matcha

So, und ein kleiner Eindruck von der Aktion heute:

Erdbeermilchgelee zubereiten

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Testerin im Zuglabor

Tja, da hatte ich doch tatsächlich einmal ein richtig dickes Los gezogen: Die Teilnahme am Zuglabor!

Neulich im Februar bin ich auf einen Beitrag der Deutschen Bahn beim „Gesichtsbuch“ aufmerksam geworden, sie suchten Tester/innen für ihr Regio Zuglabor! Zuvor hatte ich noch nie davon gehört und las mir erstmal durch, was genau das ist.
Beim Zuglabor geht es darum, dass „Testpersonen“ aus verschiedenen Bereichen (Zugbegleiter, Fahrgäste, etc.) Nahverkehrszüge auf Herz und Niere prüfen. Was stört? Was ist gut gemacht? Was wünscht man sich für die Zukunft an (zusätzlichen) Neuerungen?

Das klang für mich sehr verlockend, bin ich doch leidenschaftliche Bahnfahrerin schon seitdem ich denken kann (woher das kommt, kann ich mir allerdings auch nicht erklären). Also gab ich mir einen Ruck, bewarb mich einfach und schrieb mir alles von der Seele, warum genau ICH Zugtesterin werden soll, allerdings rechnete ich nicht damit, überhaupt angenommen zu werden, gab es doch bestimmt bei dem Medium „Gesichtsbuch“ einen breiten, erreichten Interessentenkreis. Als dann Donnerstag, also 1 1/2 Tage etwa vor Anreisetag, eine spontane Anfrage mein Emailfach erreichte, ob ich nicht als Testerin zur Verfügung stehen wollte, hielt ich das alles für einen riesengroßen Scherz. Wie? Zugtesterin? Ich? Ich überprüfte den Absender, aber nein, kein Spam. Aber … Tatsächlich, ich sollte diejenige von was-weiß-ich-nicht-wievielen Bewerbern sein, die daran teilnehmen durfte. Die Mail sah ich zwanzig Minuten nach dem Eintrudeln und hätte auch sofort antworten können, aber ich wollte kurz nachdenken. Konnte ich mir das zeitlich noch erlauben? Geht das? Aber alles Nachdenken half nichts: Ich wollte das machen, da hing schon etwas Herzblut dran, obwohl ich natürlich nicht so ein Profi bin wie viele andere, die sagen können, welche Lok da gerade fährt.
Tags darauf trudelte eine sehr nette Nachricht inklusive des Codes für meine Fahrkarte ein, der Ablaufplan las sich wie ein Traum. Anreise im ICE 1. Klasse? Übernachtung im Hotel, wo meine Freundin meinte, dass es ein Nobelschuppen sei? Passte ich da überhaupt rein? Eine Gruppe Anzugträger sah ich schon vor mir und mitten drin jemand, der alltäglich gekleidet ist … da kamen die Zweifel, aber es war am Ende gar nicht so, alle waren normal, locker und freundlich, sehr sympathisch (und ja, auch die Menschen von der Bahn! Sehr sympathische Menschen, mit denen man sehr interessante Gespräche führen kann!) und entwaffnend.

Am späten Morgen ging es von Hamm los, hoch nach Hannover, nur um dann wieder runter nach Frankfurt zu fahren, um am Ende in Aschaffenburg das letzte Mal auszusteigen. Dort erwartete man uns sogar schon … Genial!

Es ging direkt ins Hotel, wo wir eincheckten und uns eine Stunde später zur Abfahrt ins Restaurant treffen wollten … Und so sah das erste „Willkommensgeschenk“ aus:

Testerausweis

Und so das Hotelzimmer im „Wilden Mann“ aus(in Wirklichkeit sehr düster, durch die ungünstige Lage des Fensters):

zuglabor3

Blick in einen der Innenhöfe, scheinbar nur ein weiteres Zimmer mit Blick in den Hof, aber nur seitlich von meinem Fenster, nicht gegenüber, sodass ich nochmals richtig Privatsphäre hatte und durch die Lage auch Ruhe; was wirklich gut war bei der Uhrzeit, zu der ich aufgestanden bin. Die Betten und die Bettwäsche sind wunderbar, das Zimmer geheizt und gut isoliert.

Nach einer ausgiebigen Ruhepause ging es dann auch zum Gleis 1 in Amorbach, wo wir unglaublich gut und reichlich im Salonwagen in Stil des Orientexpresses speisen durften.

zuglabor2

Zum Eingang gab es einen Cesar-Salat mit Parmesandressing und Roastbeef; ein Traum! Das warme Essen war auch tadellos, einfach lecker! Zum Nachtisch gab es Mousse-Variationen, die alles übertrafen, was ich bisher kannte. Zwischendrin kam mir der Gedanke, dass das nicht wahr sein konnte, dass ich das träumen musste, war es alles zu gut, um wahr zu sein. Die Verpflegung bisher war auf jeden Fall erstklassig!
Zwischen der Haupt- und Nachspeise durften wir dann die Stellwerke begutachten und erhielten zu allem, was im Raum stand, Hintergrundinformationen. Auch wenn ich kein Profi bin, hier wurde ich hellwach, das war sehr interessant und tadellos erzählt. Es wurde auf alle Fragen eingegangen und zu voller Zufriedenheit erklärt.
Im Anschluss konnten wir das Museum besuchen, welches sich über dem Gleis 1 befindet. Da werde ich auf alle Fälle nochmals hinfahren!! Kindheitserinnerungen wurden wach, als ich die Sitze sah, oder bestimmte Mützen vom Personal oder oder oder … Viel Neues war auch dabei und auch hier wurde wieder alles einfach fabelhaft erklärt. Sogar alte Werbevideos der Deutschen Bahn konnte man sich ansehen, es war wirklich eine andere Welt damals, wobei ich mir vorstellen kann, dass einiges aus der Auswahl der Werbung, gut verpackt im Rahmen einer Aktion, auch heute ansprechen kann; Nostalgie nennt man das, glaube ich (und ja, auch mich hat es gepackt).

Schließlich rollten wir im wortwörtlichen Sinne zurück ins Hotel, um dort noch einen „Absacker“ gemeinsam einnehmen zu können (endlich gab es auch Malzbier oder anders gesagt: Kinderbier!). Bei netter Runde in kleinen Gruppen saßen wir zusammen und unterhielten uns noch über diverse Themen, steckten ab, wer womöglich mit wem in einer Gruppe am folgenden Tag sein würde … für die erste Gruppe war der Abend auch bald zu Ende, wir mussten ins Bett, wenn wir ein wenig ausgeschlafen sein wollten.

Tags drauf klingelte um 07:00 Uhr der Wecker, um 07:30 war ich dann auch beim Frühstück; als Zweite. Es dauerte ein wenig, dann kamen auch schon die nächsten. Danach schnell die Sachen zusammengepackt, ausgecheckt und ab zum Bahnhof. Nach einer kurzen Einführung und Verkabelung wurden uns dann die Züge auch vorgestellt, und zwar diese:

ZuglabET 440

zuglaborET 429

Zwischen diesen beiden Wagen stand der Beobachtungswagen, in den per Kamera alles übertragen wurde. Auf vier Bildern zeigte man dann die beiden Gruppen, die gerade unterwegs waren. Zusätzlich konnten die zuschauenden Personen scheinbar alle hören, was wir sagten (wir trugen ja ein Mikro).
Angefangen hat es immer draußen an der Tür der zu testenden Züge: Was fällt uns auf? Die Züge selbst waren innen mit Kameras bestückt, dies waren dann auch unsere Haltestellen, an denen wir besonders gründlich testeten, dabei wurde kein Blatt vor den Mund genommen, wir konnten alles sagen, was uns auf der Zunge lag. Und wer hier denkt, man hat uns gezielte Fragen gestellt, der irrt: Wir durften uns setzen oder den Bereich, in dem wir standen, beobachten und ohne Fragen schildern, was wir sahen und was wir dachten. Erst danach wurden allgemeine Fragen gestellt. Was genau gesagt wurde, mag ich hier nicht sagen, aber es sei so viel gesagt: Unsere Vorschläge, unsere Kritikpunkte wurden allesamt erfasst; wie es damit weitergeht, werden wir in ein paar Jahren dann sehen können 🙂 Bedenkt doch: Alles muss ausgewertet werden, dann muss die Auswertung auf Übertragungsmöglichkeit hin bearbeitet werden und dann wird alles entworfen und dann der Auftrag ausgeschrieben werden … irgendwann werden dann die Züge gebaut und das dauert eben seine Zeit.

Die Presse war auch vor Ort, diverse stellten Fragen, schossen Fotos, filmten … mal sehen, wer bald zu sehen ist 🙂 Es war, zugegeben, teilweise unheimlich, wenn man aus dem Zug kam und man wurde auf etwas angesprochen, was man vor einer Stunde oder vor zehn Minuten gesagt hatte. Die Mikros waren relativ schnell vergessen …

Hierzu könnte ich noch so viel erzählen, aber wieviel ich besser unerwähnt lasse, weiß ich auch nicht, deswegen gehe ich auch nichts ins Detail. Der geschilderte Ablauf findet sich auch auf Seiten der Bahn.
Wenn man fertig war, konnte man sich am Cateringbuffet gütlich tun und auch gemeinsam etwas Warmes trinken.

Mein Fazit: Das Zuglabor ist wirklich eine großartige Idee! Kunden können zu Wort kommen und erhalten einen direkten Ansprechpartner vor Ort, man kann sich austauschen, erhält direkt Rückmeldung und kommt in angeregte Dialoge. Vor allem bei den Dialogen innerhalb der Gruppe wurde klar, dass man selten auf einen Nenner, aber dafür auf einen Kompromiss kommen kann. Es war fast wie ein kleiner, intensiver Kurzurlaub, der obendrein sehr viel Spaß macht. Eine gänzlich neue Erfahrung in vielerlei Hinsicht, aber auch die Erkenntnis: Die Menschen von der Bahn sind eben, ganz genau, auch einfach nur Menschen; durchaus sehr sympathische und nette Menschen muss ich dazu sagen (auch wenn es mir manchmal etwas unheimlich war, wenn mich jemand mit meinen Namen angesprochen hatte, obwohl ich diese Person weder vorher gesehen noch mein Namensschild mit dem Nachnamen getragen habe). Ob sie eine Liste hatten? Ob es eine Erklärung im Beobachtungswagen gab, wer wer war? Es war aber sehr aufmerksam, das schon.
Wer viel über die Bahn schimpft, dem empfehle ich einfach mal zu versuchen, am Labor teilzunehmen (es bringt vielleicht eher was, wenn man selbst öfters Zug fährt) und sich ein eigenes Bild zu bilden. Ich für meinen Teil werde nur noch über Verspätungen schimpfen, die mehr als 10 Minuten betragen und abwarten, was uns die nächsten Jahre an Verbesserungen bringen werden, es bleibt spannend!
Sollte ich jemals nochmal die Chance haben, teilzunehmen, wäre ich sofort dabei (und mich dann auch ein wenig mit meinen Kommentaren zurückhalten; die Motivation hatte mich wohl voll im Griff *seufz*), dafür war es einfach eine viel zu interessante Aktion, um sie unbeachtet zu lassen.
Die Aktion hat sich sicherlich auf beiden Seiten ausgezahlt gemacht; was für eine Verwöhnung (Kritik, Anreise, Abreise, Essen …)

Und schließlich ging es abends nach einem Kurzbesuch bei meiner lieben Freundin nach Hause, ohne Umsteigen, dafür mit Verspätung bei der Ankunft, weshalb ich erst heute schreibe, obwohl ich es mir für gestern vorgenommen hatte.

Zum Abschluss gibt es den Blick in die erste Klasse, zwei Reihen hinter meinem Sitzplatz, den ich mir glücklicherweise noch reservieren konnte:

Zugl

Auch wenn ich früher gelegentlich geschimpft habe über die erste Klasse, sie sei zu hochgezogen, etc. durfte ich doch feststellen, wie angenehm eine Reise selbst mit deutlicher Verspätung sein kann, wenn man einfach seine Ruhe hat und nicht alle zeitgleich über die Bahn und die ständige Verspätung schimpfen, über die Ruhe in dem Bereich und den verstellbaren Sitzen. Nicht zuletzt war die Freundlichkeit des Personals ohnegleichen, trotz der ungünstigen Situation eines „Notverkaufs“. Sollte ich mal die Gelegenheit haben, nochmal mit der 1. Klasse zu fahren, wäre es für mich definitiv nochmal zwei Überlegungen wert!

Einen weiteren Bericht zum Zuglabor gibt es übrigens auch von Michael auf http://fragmichi.de

Und auf: Main Echo (Unten rechts weiterklicken)

Aktuelle Bilder vom Test auf der Seite der Bahn (Gesichtsbuch): Deutsche Bahn

Eure Jenny

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Zuglabor und Testfahrer

Eine kurze Meldung zwischendurch:
Nachdem ich jetzt fast nen Monat mit Grippe flachgelegen habe und seit ca. drei Tagen etwas fitter bin, geht es direkt ins nächste Abenteuer:

Ich darf Zugtesterin der Deutschen Bahn am Wochenende sein! Yaaaaaayyy!! Da ich schon von kleinauf gerne Zug fahre und ich immer wieder Ideen habe, wie man Dinge verbessern kann, freue ich mich umso mehr, dass ich soetwas miterleben darf, dass ich mitwirken darf!
Zwar habe ich den Platz nur bekommen, weil jemand abgesprungen ist, aber ich freue mich umso mehr, dass man mich dafür ausgewählt hat!
Ich fand die Idee eines Zugtesters total toll und interessant und habe mich aus Spaß beworben mit dem Gedanken, dass das eh nichts wird, aber wenn ich es nicht wenigstens versucht hätte, hätte ich es bereut. Und siehe da, einfach klasse!! 🙂

Ich bin ganz gespannt, morgen geht’s los von Hamm nach Hannover, dann nach Frankfurt und dann Aschaffenburg. Sogar in der 1. Klasse, Mensch, werden wir verwöhnt!

Auf jeden Fall bin ich ganz aufgeregt, habe alle Phasen durchlaufen, angefangen von Zweifeln, ob ich da überhaupt reinpasse bis hin zu: Egal, sei wie du immer bist! Und mir schwirren so viele Ideen durch den Kopf!

Gute Nacht!

Dann geht’s auch bald wieder themenbezogen weiter … Hoffentlich.

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Lang ist’s her

Ja, ich weiß, es ist zu lange her, es hat sich leider viel zu viel spontan in meinem Leben ergeben, dass ich irgendwie keinen Kopf für nichts hatte, außer fürs Lernen und für private Belange. Mit dem Start eines neuen Projektes erhoffe ich mir aber Besserung. Bisher habe ich schon einen Monat durchgehalten, meinen diesjährigen Plan zu verfolgen, da kann es nur besser werden!
Das Projekt wird aber vorerst nicht erwähnt hier, nur gewisse Personen wissen bisher davon, von da an wird es sich dann hoffentlich von alleine weiterentwickeln …

Es bleibt spannend. Morgen schreibe ich ersteinmal meine Chinesisch-Hörverständnisklausur, dann geht es hoffentlich weiter, den der zweite Teil meines diesjährigen Plans fängt im Februar an, mit diesem Blog!

Alles Liebe 🙂

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Das Gras wächst über den Kopf

Wie ihr festgestellt habt, folgte in letzter Zeit kein Beitrag, lediglich einer, den ich Dank Maris Hilfe übersetzen konnte. Momentan fehlt mir leider die Zeit, überhaupt etwas zu Stande zu bringen…
So wie man über andere Dinge Gras über Dinge wachsen lässt, damit sie zur Ruhe kommen, wächst mir das Gras momentan einfach über den Kopf. Die Uni beansprucht viel Zeit in diesem Semester und alles, was noch so mit Uni zu tun hat.

Dann kommen noch die Planungen für den Einzug von meiner besseren Hälfte hinzu. Heute allein haben wir mehrere Stunden darüber geredet und diskutiert, wie etwas wo hinzustellen ist, was es noch zu kaufen gibt, etc. Wenn man als Paar zusammenzieht und die Möbel nicht unbedingt bunt zusammengemischt haben will, muss man den Geschmack eben abstimmen und Kompromisse eingehen. Bei uns gibt es da zum Glück eigentlich keine Probleme, lediglich die weißen Bücherregale, die momentan im Wohnzimmer stehen, bereiten mir Kopfschmerzen … Ich kann sie schlicht und einfach nicht mehr sehen, aber mein Freund meinte, wenn wir die Wand hinter denen streichen, sieht es vielleicht wieder ganz anders aus. Da stimme ich ihm tendentiell zu und wir haben uns vorerst darauf geeinigt, die Regale zu behalten; fehlen nur noch die Schreibtische: Die einen zu dunkel, die anderen nicht tief genug (50cm!!). Mal sehen, was das bringt.

Mein Tag besteht eigentlich aus 6 – 7 Stunden schlafen und der Rest wird dann aufgeteilt in Uni, lernen, vorbereiten, putzen, lernen, aufräumen, planen, organisieren, Kopf zerbrechen usf. Mittlerweile haben sich schon sehr viele Mails und Briefe / Karten angesammelt, die beantwortet werden wollen, nur: Wo soll ich das unterbringen? Leider bin ich kein Organisationstalent, weshalb ich mir mittlerweile Listen anfertige, wo ich meinen Tagesablauf plane. Klar wird dann das eine oder andere dann verschoben oder findet keine Zeit mehr. Dann sind andere enttäuscht, weil ich nicht schnell reagiere. So Leid es mir tut, aber meine Zukunft ist mir dann doch wichtiger als jemand, der dann womöglich enttäuscht ist, weil ich nicht am nächsten Tag geantwortet habe. Man kann einfach nicht das von anderen erwarten, jeder hat seine eigene Zeitplanung. Ich bin ein unordentlicher bzw. chaotischer Mensch, wenn ich mir keine Listen machen würde, die nach allgemeiner Wichtigkeit und nicht nach persönlicher Wichtigkeit gehen, dann würde ich nichts mehr auf die Reihe hinbekommen. Auch auf die Gefahr hin, dass ich damit Leute vor den Kopf stoße, dann muss ich das eben eingehen. Ich bin jung. Mein Leben liegt vor mir. Die Weichen werden JETZT und nicht später gestellt. Und um diese Weichen sauber stellen zu können, muss man eben lernen und planen.
Momentan bin ich einfach nur froh, wenn ich 6 Stunden Schlaf finde. Wenn es nach meinem Terminplan oder eben nach den Dingen gehe, die anstehen, hätte ich nur 4. Und auf Kosten meiner Gesundheit werde ich garantiert nicht handeln, habe ich doch noch das letzte Jahr vor Augen, welche Auswirkungen das haben kann.

In diesem Sinne wünsche ich euch viel Glück, dass ihr bald mal wieder von mir hört 🙂

Liebe Grüße,

die Eule

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Kalter Rubinpudding

Das Rezept für den kalten Rubinpudding ist jetzt auch online. 🙂

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BubbleTea24 nun auch in Münster

Am 22.02.12, also drei Tage vor meinem Geburtstag, erhielt ich doch tatsächlich eine Email von meiner besseren Hälfte mit dem Hinweis, dass eine Bubbleteabar hier in Münster eröffnen würde, das wisse ich ja sicherlich … Aber nein! Trotz der „Szene“, in der ich mich bewege (also der japanischen, Foren etc.) wusste ich nichts davon; er selbst hat es per Zufall nur erfahren, weil ein Prospekt des Ladens in seinem Fahrradkorb gelegen hatte.

So wirklich konnte ich ja nicht daran glauben, klickte dann auf den Link, den er mir in der Email hat zukommen lassen, und … Oo Tatsache. Eine Bubbleteabar. In Münster. Jesses! Konnte das wahr sein? Im konservativen Münster sollte tatsächlich so etwas aufmachen? Und dazu ausgerechnet auf meinem Heimweg? Oh oh, das konnte einfach nur nicht gut enden und wenn der Laden dann auch besser wäre als der BoboQ in Düsseldorf (der übrigens nicht zu empfehlen ist, auch hier in Münster nicht), dann wäre das Urteil gefällt.

Kurzerhand beschloss ich also direkt am nächsten Tag zur Eröffnung hinzufahren, es ist dann doch etwas später geworden, weil ich mich im Institut verquasselt hatte; dennoch: Eine halbe Stunde nach Eröffnung war ich Kundin Nummer 5.

Was erst einmal merkwürdig gewirkt hatte, als ich hereinkam: So viel Personal hinter der kleinen Theke! Ich konnte mir trotzdem einen Reim darauf machen, wer das alles ist: Geschäftsführerin, Bubbleteashaker (gibt es hierfür eine Berufsbezeichnung?) und eine Dame, von der ich keine Ahnung hatte, welche Funktion sie übernommen hat; vielleicht die Stellvertretung? Jedenfalls machte sie keinen besonders netten Eindruck auf mich (und stand irgendwie nur in der Gegens herum) im Gegensatz zu allen anderen, die wirklich ausgesprochen freundlich und guter Laune zu sein schienen.

Mit Blick auf die Karte stellte ich fest, dass ich die Auswahl zwischen 7 Geschmacksrichtungen habe, da die anderen mit Milch zubereitet werden. Auf die Frage hin, ob es auch laktosefreie oder Sojamilch gebe, kam die Antwort „noch“ nicht. Ich bin gespannt, ob das wirklich was wird, das wäre wirklich klasse, vor allem, weil es so wenig Möglichkeiten gibt, auch mal etwas laktosefreies hier in Münster zu trinken.
Und eine Kundenkarte soll es ab dieser bzw. spätestens ab nächster Woche auch geben! Jippieeeh!

Und so sieht er von außen aus:

AUßenansicht Bubbleteabar

Bestellt habe ich mir einen „Fruittea Lemongras“ (also zu Deutsch „Fruchttee Zitronengras“) mit Popping Bobas Passionsfrucht (Popping Bobas kommen aus der Molekularküche und sind kleine, weiche Kügelchen, die mit Fruchtsaft gefüllt sind und beim Draufbeißen platzen). Es gibt aber auch Tees mit den traditionellen Tapiokaperlen, die schwarz sind und eine gummibärchenhafte Konsistenz haben. Hier in Münster sind die Perlen meistens von sehr guter Konsistenz und man kann sie in zwei „Garheitsgraden“ bestellen: Medium und soft. Hier muss jeder für sich entscheiden, was er lieber mag. Die Mediumperlen sind mir lieber, da man nicht sooo lange darauf herumkauen muss.
Die Auswahl ist für so einen kleinen Laden recht groß, für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Da der Laden erst neu eröffnet hatte, musste das Personal scheinbar noch ein wenig Routine bekommen, weshalb die Geschäftsführerin mit Argusaugen auf die Abläufe ihrer Mitarbeiter schaute. Es war sehr interessant zu sehen irgendwie. Jeder fängt halt mal an und daher machte es mir auch nichts aus, dass es ein bisschen länger dauerte und nochmal nachgefragt wurde, was für einen Tee ich denn wollte.
Schließlich hielt ich das heißbegehrte Getränk in Händen:

Bubbletea Lemongras mit Passionsfruchtbobas

Bubbletea Lemongras

Ich setzte mich an das kleine Tischchen auf den (sehr bequemen!) Hocker; mein Bus kam eh noch nicht und in dem kleinen Lädchen war es angenehm warm.

So sieht er von innen aus:

Bubbleteabar Innenansicht

Mein erster Eindruck war so mittelmäßig, ich war enttäuscht, dass das Getränk fast genauso übersüßt war wie in Düsseldorf. Schade. Allerdings schmeckte man den (natürlichen!! keinen künstlichen) grünen Tee wirklich sehr gut heraus. Ein ganz großer Pluspunkt, denn bei so vielen Bubbleteabars schmeckt man den nicht heraus (wenn er denn mal überhaupt vorhanden ist).
Wie das dann so ist, wenn nicht viel Betrieb ist, kommt man schonmal ins Gespräch mit den Leuten dort und ich wurde auch gefragt, wie mir der Tee schmecken würde. Dementsprechend habe ich dann auch offen und ehrlich meinen Eindruck vermittelt (immerhin benötigt man Feedback, wenn man noch ganz neu ist und dergleichen, wenn man immer nur freundlich Ja und Amen sagt zu allem und dennoch nicht zufrieden ist, dann wird man es auch nie sein können, weil das Gegenüber einfach nicht weiß, was Sache ist), dass er mir sehr süß vorkäme, fast wie in Düsseldorf, geschmacklich sei er aber tip top. Die Bobas waren auch von der Menge her vollkommen genug und die Temperatur war weder zu kalt noch zu warm. Ein großes Lob in diesem Punkt! Außerdem lagen Glückskekse auf dem Tisch verteilt, von denen ich mir einen genehmigt hatte, er war wirklich sehr lecker und der Orakeltext hat tatsächlich heute seine Erfüllung gefunden 🙂
Daraufhin hatte die Leiterin dann gesagt, dass nächstes Mal vielleicht ein bisschen weniger rein soll, jenachdem was die anderen sagen würden. Und tatsächlich: Am nächsten Tag war der Tee weniger süß und richtig, richtig gut! Vielen, vielen Dank! Da fühlt man sich als Kundin wirklich einmal ernst genommen. So, wie die Fruitteas jetzt sind, finde ich sie optimal, selbst mein Freund findet die Dinger mittlerweile sehr, sehr gut und sie schmecken ihm ebenfalls besser als in Düsseldorf. Er kann sich auch vorstellen, so ein Ding von Zeit zu Zeit zu trinken und das will was heißen.

Summa summarum ist der Laden auf der Hammer Str. 14 (ganz nahe des Ludgerikreisels auf der rechten Seite stadtauswärts gelegen) äußerst empfehlenswert, es wird auf Wünsche eingegangen und wenn gerade kein Hochbetrieb ist, ist auch mal Zeit für ein nettes Schwätzchen, was ich sehr schätze. Da fühlt man sich rundum wohl und gut aufgehoben. Außerdem ist es wirklich sehr schön die gleichen Gesichter zu sehen, wenn man wiederkommt und nicht ständig irgendjemand neuen, wie man das aus vielen Gastronomieeinrichtungen kennt. Noch ein Pluspunkt! Der Laden selbst ist zwar sehr klein, aber macht rundheraus einen vollkommen sauberen, reinen Eindruck, es ist schön hell und farbenfroh gehalten, was die Stimmung gleich nocheinmal aufhellt, wenn man den Laden betritt; selbst bei Regenwetter. Das Personal wie die Qualität der Getränke sowie der Menge der Bobas lassen keinen Platz für Mäkeleien, man ist rundherum zufrieden.
Apropos Regenwetter: Toll wäre ja sowas wie ein Vordach, unter dem man stehen könnte, wenn es regnet und Hochbetrieb ist, ich denke, da ist man doch nochmal eher geneigt, sich doch anzustellen als weiterzugehen (beispielsweise der neu eröffnete BoboQ, den es in der Innenstadt auch gibt, der ist allerdings in der Passage; trotz allem ist der aber nicht empfehlenswert!).
Auf meinen nächsten Besuch dort freue ich mich jedenfalls schonmal sehr! Vielen Dank an das Team von Bubbletea24 aus Münster, ihr seid großartig!!

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Tandempartnerschaften – Es ist nicht das, was du denkst!

Nein, es ist wirklich nicht das, was du denkst. Tandempartnerschaften haben nichts mit Fahrrädern zu tun sondern mit sprachlichem und kulturellen Austausch.

Warum greife ich das Thema so plötzlich auf? das hat tatsächlich einen aktuellen Anlass:
Durch meinen Japanischkurs für Fortgeschrittene an der Uni habe ich eine Tandempartnerin gefunden, die ich schon nach dem ersten Treffen sehr geschätzt habe und nach dem zweiten umso mehr. Was den Umgang mit Menschen angeht, bin ich immer sehr zurückhaltend und mit meiner neuen Tandempartnerin, nennen wir sie jetzt einfach mal Makoto, hatte ich Angst, dass ich zu aufdringlich sei.
Als das erste Treffen mit Makoto anstand, war ich tierisch nervös, aber es lief alles wirklich sehr gut, wir sind schnell warm geworden und konnten uns sehr gut austauschen; in erster Linie nur auf Deutsch, da ich Japanisch viel besser lesen als sprechen kann, aber das ist normal; Sprechen kommt später. So kann ich ihr aber vieles beibringen und ihr scheint es nichts auszumachen, dafür lerne ich viele neue Worte, das bringt mich auch voran.

Meine erste Tandempartnerin hieß Nanami (Anm. Name geändert), sie war ebenso nett und sympathisch und vollkommen anders als Makoto. Makoto sagt, dass viele Japaner, die einmal für längere Zeit im Ausland gewesen seien, sich verändern. Wer weiß, wie Nanami und ich uns nächstes Mal begegnen werden 🙂

Es scheint sich allerdings herumgesprochen zu haben, dass ich Zeit für Tandempartnerschaften habe. Diese Woche kam eine Anfrage meiner Sensei von der VHS rein, ob ich nicht mit einer anderen Japanerin ein Tandem beginnen möchte; komischerweise ging diese Mail aber nur an zwei von uns aus dem Kurs. Und wie das so ist konnte ich es mir nicht nehmen lassen, erstmal zuzusagen. Momentan warte ich erstmal auf eine Antwort von Yuka (Anm. Name geändert), inwiefern sie Zeit hat. Makoto und ich planen am 03. März. zusammen mit ihrem Vater (der zufälligerweise momentan beruflich in der Stadt ist) und ihrer Mitbewohnerin nach Enschede zu fahren, da sie gerne einmal die Niederlande und vor allem den Markt in Enschede besuchen wollen; Enschede ist zum Glück noch nicht so wirklich deutsch und noch recht niederländisch, daher passt das sehr gut.
Ob sie sich dann Mittwoch auch mit mir treffen möchte, weiß ich nicht, die Zeit hätte ich unter Umständen. Andere Dinge muss ich dennoch erledigen.

Käme nun aber eine weitere Anfrage wegen einer Tandempartnerschaft, so müsste ich diese leider ablehnen oder auf 2 – 3 Treffen im Monat beschränken, die auch nicht allzu lang ausfallen. In eine Tandempartnerschaft investiert (ja, man investiert sie!) man viel Zeit, die man aber vielfach zurückgezahlt bekommt, mit Freundschaft, mit Erfahrung, mit Erinnerung. Man lernt sich selbst, seine eigene Kultur und seine eigene Sprache kennen, die man sonst für selbstverständlich hingenommen hat. Vor allem benutzt man Wörter viel bewusster und denkt darüber nach, was das überhaupt ist, was man sagt. Das passiert irgendwann und es ist normal für einen. Oftmals ist es wichtig, langsamer zu sprechen oder wie würde es euch ergehen, wenn jemand im gewohnten Tempo in seiner eigenen Sprache spricht, die ihr gerade lernt?

Jedenfalls würde ich jedem so eine Partnerschaft ans Herz legen, wenn ihr die Möglichkeit besitzt und lasst gar nicht erst die Ausrede gelten, dass ihr keine Zeit habt; ihr würdet vieles verpassen!

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Dessert mit Mandelgeschmack

Und ein weiteres Rezept ist online 🙂

Bilder werden nach und nach folgen!

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Erdbeersauce

Die Erdbeersauce für das Erdbeermilchgelee ist nun auch online 🙂

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