Die zweite Woche ohne Fleisch – ein Fazit

Diese Woche habe ich sehr darauf geachtet, recht abwechslungsreich zu essen, viel Hirse und Spinat zu mir zu nehmen und allgemein Gemüse mit Eisen zu essen; was ich auch vorher schon tat, nur dass ich dieses Mal noch mehr essen musste, um den Fleischverzicht ausgleichen zu können. Die Rechnung hierdrauf habe ich dann telefonisch von der vertretenden Ärztin erhalten:

„Dein Eisenspeicher ist leerer als leer, da ist so gut wie gar nichts drin. Null kann man sagen, denn ins Minus gehts nicht mehr.“

Das würde dann auch einige der Symptome erklären, die ich in den letzten Wochen erlebt habe. Auf die Frage, ob ich kein Fleisch essen würde, gab es dementsprechend auch ein nein von mir und ganz viel Schimpfe ihrerseits. Fakt ist, dass mein Körper das Eisen, was in Fleisch ist, besser aufnehmen kann als das im Gemüse. Da ich von Haus aus schon an einer Eisenmangelanämie „leide“, war meine Aktion „Kein Fleisch“ nicht gerade förderlich. Mir wurde folglich geraten, wieder auf Fleisch umzusteigen. Es müsse ja nicht täglich sein, jedoch mindestens 2 mal die Woche.
Mein Körper ist mir durchaus bekannt und auch wenn ich Fleisch nicht sonderlich oft mag, muss ich zugeben, dass ich stets in der Vergangenheit gemerkt habe, wie schnell die Müdigkeit verfliegen konnte, manchmal schon am nächsten Abend, nachdem ich Fleisch zu mir genommen habe.

Dieses Projekt wird dann nun auch ein schnelles Ende finden. Ich muss einsehen, dass Eisen allein aus dem Gemüse heraus nicht reicht und nicht gut aufnehmbar ist für meinen Körper. Aus diesem Grunde werde ich dann erst einmal einmal die Woche Fleisch essen und falls mich der Hunger nach was Fleischigem plagen sollte, auf Fisch zurückgreifen.

Hoffen wir nun, dass ich nicht mehr bei jeder Gelegenheit einschlafen werde zukünftig.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

8 Antworten zu Die zweite Woche ohne Fleisch – ein Fazit

  1. bajka sagt:

    Hast Du mal Eisenblutsaft probiert? Fast alle Frauen meiner Familie haben chronisch viel zu niedrige Eisen- und Hämatokritwerte. Anscheinend haben wir eine genetisch bedingte Resorptionsschwäche. Weil ich Eisentabletten nicht gut vertrage hat mir meine Ärztin zu regelmäßigen Eisenblutsaft „Kuren“ geraten und mir hat das gut geholfen. Eisenblutsaft ist ein rezeptfreies Eisenpräparat, dass man in der Apotheke kaufen kann. Lecker ist der Saft allerdings nicht wirklich ;-).

    • Jenny sagt:

      Leider nein, bisher haben aber alle natürlichen Mittel bei mir nichts gebracht, anscheinend, weil ich Eisen im allgemeinen sehr schlecht aufnehme, vor allem aber wohl pflanzliches.
      Da das Zeug aber wirklich sehr teuer ist, ist es für mich wohl keine geeignete Alternative als Studentin…
      Herzlichen Dank für den Tipp jedenfalls!

  2. Kathleen Pfennig sagt:

    das zeug ist widerlich und teuer noch dazu^^
    einfach bissle mehr rotes fleisch essen also rind und wild also mit hühnchen und gummiadler brauchste erst gar nicht beginnen^^
    hat mir auch unglaublich gut geholfen nachdem ich 4 jahre nur vegetarisch gegessen hatte(durch meinen freund) und nen eisen wert von unter 11 hatte von eisenspeicher war da auch keine rede mehr *g*. inzwischen bin ich bei locker über 13 und kann fröhlich blut und plasma spenden gehen und kann zusätzlich dazu, dass ich mich viel fitter fühle, meinen geldbeutel befüllen^^ wird ne weile dauern, bis die speicher wieder gefüllt werden da der körper nur eine begrnezte menge eisen täglich absorbiert aber im roten fleisch ist es einfach schon in der richtigen form zur aufnahme (Fe 2+) und mit bissle vitamin C kannste die aufnahme noch bissle unterstützen^^

    • Jenny sagt:

      Rotes Fleisch esse ich eher weniger, ich greife auf das blassere Fleisch zurück, vor allem, weil es meist auch viel besser im Magen liegt. Die Wurst ist da eine Ausnahme.
      Allerdings möchte ich nicht die ganze Massentierhaltung unterstützen, deswegen kaufe ich beispielsweise nur einmal die Woche ein Stückchen Fleisch und einmal die Woche etwas Fisch von Händlern, von denen man weiß, dass es weder Massentierhaltung noch nicht-nachhaltige Fischerei gibt. Das gibt einem auch nochmal ein gutes Gefühl beim Essen; es kostet zwar etwas mehr, aber dafür ist es etwas Besonderes und bleibt es auch. Die Kinder heutzutage sollten einfach viel mehr beigebracht bekommen, woher ihr Essen eigentlich kommt und was für eine Arbeit dahinter steckt.
      Von diesen ganzen sogenannten „Nahrungsergänzungsmittelchen“ halte ich, so tut es mir Leid, nichts. Die Dinger sind allesamt überdosiert und schaden mehr als dass sie helfen.

  3. Fredrik sagt:

    Wirklich Nett! Gefaellt mir sehr! Wo ist denn der Facebook-Like-Button?

  4. nicekitty sagt:

    aaaaahhhhhh endlich hab ich die eisendiskusion wiedergefunden^^
    ich wusste einfach nciht mehr bei wem ich mal wieder unglaublich direkt war^^ hoffe du hast das nicht persönlich genommen^^
    aber keine sorge werde dir ins tauschpaket keine rinderfilets (die esse ich selber*g*) oder eisenpräparate legen^^
    grüßle

    • Jenny sagt:

      Hehe, nein, Direktheit schätze ich sehr!!
      Lieber direkt als hintenherum oder indirekt nichtssagend; das Unterschwellige mag ich nicht, außerdem weiß man, woran man ist, wenn die Leute einem direkt eine Rückmeldung geben!
      Gut zu wissen, dass ich keine Rinderfilets oder irgendwelche Eisenpräparate zu erwarten habe 😀 Wer weiß, vll hätte es einen Apfel mit rostigem Nagel als Antwort gegeben!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.